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Posts Tagged ‘Mali’

von zeit zu zeit werden wir von unseren nachbarstöchtern mit tanzvorführungen beglückt. ist auch der harte kern der madltruppe knapp über 10 jahre, so schwingen auch die kleinsten am rande beeindruckend ihre hüften. hier ist die kleine schwester halt immer ganz automatisch mit dabei und kann sich schon vieles abgucken. schluß ist erst, wenn die mütter ihr machtwort über die mauer rufen.

girl gang

aufgeputscht durch kekse und sirup und einer aufmerksamkeit, die ihnen glaube ich sonst von erwachsenen nicht entgegengebracht wird, ist ihr repertoire unerschöpflich.

letzte woche wurde ich von ihnen verköstigt : von ihnen gekochter to mit fischsauce. bei der anschließenden diashow stellte sich klar heraus, daß ihnen Elisabeth fehlt. jedes photo von ihr mußte ich zweimal zeigen. wohl nicht nur eine frage des besseren französisch. die leuchtenden augen zeigten, daß sie ihnen schwer imponiert.

so war es doppelt schade das sie am samstag nicht da war : schulfete der madln. wie hier üblich eingekleidet mit extra für den anlass geschneiderten kleidern, stühle auf der straße und ein echter DJ. die kids schwangen das tanzbein, daß einem die spucke wegblieb. einziger wehrmutstropfen : bin schon vorm ende gegangen, da ich trotz 1 1/2 stündiger “ verspätung “ bei den ersten gästen war und  dann dementsprechend geschlaucht war vom langen warten auf den beginn.

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flashback : bad honnef. auf die frage wie ich am besten mein edles radl nach mali transportiere bekomme ich erst einmal die gegenfrage ob ich verrückt wäre in so ein armes land mein radl mitzunehmen, da könnte ich es ja gleich verschenken. damals dachte ich mir nur, der junge ist grün hinter den ohren, war ich doch schon in unzähligen ländern lateinamerikas mit meinem teuren gefährt, was auch dort für die meisten ein vielfaches jahresgehalt bedeutet und ich mich zumindest auf dem lande sicherer fühlte als in der großstadt wien.

angesichts der tatsache, daß ich hier mein bike selbst an markttagen, wo sich das dogonplateau versammelt und die ganze stadt brummt, unabgesperrt stehen lasse und ich in aller ruhe einkaufen gehe empfinde ich dieses statement im rückblick als rassistisch. ohne das ich ihm bösartigkeit unterstellen will !

doch da handelt es sich um jemand in der organisation, der nur für die übersiedlung frage und antwort stand. viel gravierender sind eigentlich die leute vor ort, die ihren hiesigen mitarbeitern permanent mit mißtrauen begegnen und an jeder ecke korruption und abzocke vermuten. angesichts ihrer eigenen unzulänglichkeit und mangelnden mitarbeiterführung, die auch in heimischen gefilden nicht akzeptabel wären, drängt sich für mich folgende gleichung auf :

die höchsteigene inkompetenz potenziert sich in der interkulturellen inkompetenz

ist es nicht pervers, wenn wir uns derart aus dem fenster lehnen angesichts unserer großkopferten krassers, genfoodmanipulatoren, naseweisen wirtschaftslobbyisten und industrialisierter landwirtschaft-vertretern ?! zäumen wir nicht das pferd von hinten auf, sondern fegen wir dieses betrügende und schmarotzende gesindel aus dem eigenen stall, sonst dürfen wir uns nicht wundern über unfähige führungsetagen in der entwicklungshilfe. so entsteht nur der fahle geschmack einer weihnachtlichen klingelbeutel – gewissensberuhigung.
im übrigen bin ich der meinung schafft die entwicklungshilfe ab, sondern zahlt ihnen korrekte rohstoffpreise und ermöglicht ihnen ein faires einkommen.

viva zapata !          a plus   Hinnerk

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Wenn ich so meine Blogbeiträge betrachte, muss ich feststellen, dass ich noch immer das Thema Arbeit vermeide, obwohl Arbeit mein Leben in hohem Ausmaß bestimmt.

Ein Grund ist: Ich arbeite viel zu viel. Ich will in der Freizeit über andere Sache nachdenken als über meine Arbeit.

Ein zweiter Grund ist: Ich denke in der Freizeit viel über meine Arbeit nach, aber es fällt mir irrsinnig schwer, über meine Arbeit zu schreiben

Ein dritter Grund ist: Der Traumjob ist es nicht. Ich muss für meinen Geschmack viel zu viel administrieren und kontrollieren. Wir bauen in dieser Saison 10 Dorfzugangspisten und 6 Kleinstaudämme, und alle sollen vor der Regenzeit bis ca. Mitte Juli fertig werden.

Aber natürlich gibt es auch schöne Tage, und dazu gehören eindeutig die Feldbesuche. Da sehe ich endlich, was hinter all den Papieren und Rechnung wirklich steht. Mindestens einmal in der Woche fahre ich mit einem der Techniker auf ein paar Baustellen, um die Fortschritte und die technische Qualität zu überprüfen und Probleme allgemeiner Art zu besprechen. Es kommt zum Beispiel vor, dass die Arbeiter regelmäßig ein, zwei Stunden zu spät kommen, das Unternehmen die Frauen fürs Wassertragen nicht bezahlt, das Mischungsverhältnis von Sand und Zement nicht stimmt (was mit hoher Wahrscheinlichkeit heißt, dass ein paar Säcke auf einer privaten Baustelle gelandet sind), tiefer gegraben werden muss als geplant, Kinder auf der Baustelle arbeiten, obwohl das auch in Mali verboten ist (aber wenn man nach dem Alter fragt, sind sie alle 16 oder es wird mit der Tradition im Dorf gerechtfertigt), die Randsteine nicht tief genug gesetzt sind, der Lastwagen für den Materialtransport en panne und der Unternehmer seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht ist…

Zwischen dem Projekt, dem beauftragten Unternehmen und dem jeweiligen Dorf gibt es die Vereinbarung, dass sich die Dorfbevölkerung an dem Bau beteiligt: Ihr Beitrag ist vor allem das Verrichten der schweren körperlichen Arbeit: Steine klopfen (Land der Hämmer), den Aushub machen, Sand, Wasser herbei schaffen, Maurerhilfsarbeiten, und das bei 40° und mehr Hitze. Ich hatte einmal nach nur einer Stunde schauen und reden einen kleinen Sonnenstich. Die Logik dahinter ist, dass es dadurch ihr Bauwerk werde, und sie so auch gut für die Wartung sorgen werden („Ownership“ und „Nachhaltigkeit“ im EZA- Jargon). Bis auf den Wassertransport und die Essensversorgung ist diese Mitarbeit eine rein männliche Angelegenheit.

Wenn ich bei diesen Besuchen aus dem Landcruiser aussteige, fühle ich mich wie von einem fremden Stern. Und die Freude ist überschwänglich, wenn ich einen Schöpfer voll Creme trinke (gestampfte Hirse mit Wasser aufgekocht und mit Ingwer oder Tamarindensaft gewürzt) oder bei ihrer täglichen Hauptspeise To aus der großen Schüssel mitesse (gestampfte Hirse mit einer grünen schleimigen Soße). Einmal habe ich mir dabei Salmonellen eingefangen, aber nur einmal.

Ende Mai besuchte uns eine Delegation des malischen Landwirtschaftsministeriums, da ging es bei den Baustellenbesuchen dann etwas offizieller her, dafür gibt es endlich einige Photos von Projektfotograf hinex:

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Bei 40° C wird man schon ein wenig seltsam

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Rock`n´Roll

das licht orange – vorboten der ersten sandstürme, die dem regen vorauseilen. die stimmmung surreal, unwirklich. unser wärter geht mir auf die nerven, er ist komplett überflüssig. zum wachen sowieso und zum gießen des gartens zuviel oder zuwenig.

aber für was zahlen wir ihn dann ? es bedeutet schon eine anstrengung hier was selber zu machen. jeder will einem jeden handgriff aus der hand nehmen, könnten ja ein paar cent rausspringen, sodaß man sich jede „anstrengung“ erkämpfen muss. nur komandieren ist umsonst ! die termiten bauen derweil ihre häuser in unserem haus.

und unsere nimmersatten haustiger werden in dieser zeit der hitze erschreckenderweise immer mehr zu einem vorbild für mich : fressen und schlafen.

eine der wenigen werbungen, die es hier gibt, verschaukelt uns wie gewohnt : maggi (hier ausgesprochen wie MAGIE !) macht nicht aus jeder köchin einen stern. so kreiere ich weiterhin unsere speisen, vorneweg kalte gurken-, karotten- und tomatensuppe.

Auch alles andere kommt barbarischerweise kalt auf den teller. nudeln mit basilikum-nusspesto, kartoffelpürre, jegliche gemüse, reisomletts etc.  und mangos im augenblick : mangocreme, mangojoghurt, mango mit bananencreme, mangosorbe, mango mit minze und mango und mango und mango….  nur bei der pizza kann man unserer köchin nicht das wasser reichen !

da sah ich dieses poster : welttag des radls. Sevare 21.05  8h. die urzeit wurde ignoriert, die hitze war vergessen und nur die sicherheitswarnungen der deutschen botschaft waren present. „Von Reisen in die Region Mopti wird abgeraten“ . „Beschränken Sie Ihre Wege, sei es zu Fuss, oder im Fahrzeug, auf die allernotwendigsten und meiden Sie nach Möglichkeit Orte, an denen typischerweise westliche Ausländer vermutet werden“. „Es wird empfohlen ihre ohnehin schon hohe Aufmerksamkeit unbedingt beizubehalten und die Präsenz in der Öffentlichkeit, soweit machbar, einzuschränken“ und „Verhalten sie sich unauffällig“.

bei dieser veranstaltung des american peace corps vermuteten wir natürlich keine westlichen ausländer und waren nicht überrascht eine riesige menge Malischer radfahrer anzutreffen.

sorgen machten uns nur bei diesen coolen kämpfern des NMIV (*) ihre gefährlichen geschosse.

(*) nicht-motorisierter-individualverkehr

doch dann ging`s los und die internationale brigade eroberte die strasse,

erkämpfte sich kilometer für kilometer,

unterstützt von alten frontkämfern

und al khaida überläufern,

um dann schlussendlich unauffällig in Mopti einzufallen.

doch dieser sieg gegen hitze, staub und hartem gegenwind war ein besonderer verdienst der weltweit geführchteten waffenradgang.

und natürlich, wie so oft an vorderster front bei einem weiteren heroischen sieg :

RAD-CORE

socialismo / bike o muerte !

redigiert mit freundlicher unterstützung von Ulrike (Meinhof)

      

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Sollte Mali einmal in den letzten Monaten in den österreichischen und deutschen Medien aufgetaucht sein, dann wegen Entführungen und Terrorismus. Und wenn jemand die Reisewarnungen diverser Botschaften bezüglich Mali liest, wird er/sie sich fragen, wie sich ein normaler Mensch überhaupt hier aufhalten kann.

Also: Laut den Franzosen – und die Deutschen halten sich großteils an deren Einschätzung der Lage – gehören die Regionen nördlich des Niger zur „roten Zone“. Wir hier in der angrenzenden Region Mopti, zu der das Dogonland gehört, befinden uns in der „orangen Zone“. In den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes liest sich das so:

„… Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren … Von Reisen in das Gebiet nördlich einer Linie Kayes – Mopti sowie gegenwärtig in die gesamte Verwaltungsregion Mopti und in das südlich von Mopti gelegene Grenzgebiet zu Burkina Faso wird abgeraten.“

Hilfe!!!! Nur gut, dass die Internet-Verbindung in Bandiagara so schlecht ist, dass wir uns die Seite mit den Reisewarnungen nicht regelmäßig reinziehen können!

Aber keine Sorge, liebe Angehörige und FreundInnen im sicheren Hafen Europas: MÜNDLICH wurde uns versichert, dass das Dogonland von diesen Warnungen ausgenommen sei (hat das damit zu tun, dass das Dogonland eine Vorzeigeregion der Deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist?). Und überdies sind wir ja keine Reisenden, wir leben und arbeiten ja hier, basisnah, geschützt durch die Einbettung in die lokalen Strukturen ☺

Trotzdem hätten wir – die paar Weißnasen Bandiagaras – gern ein paar bescheidene Elemente einer Krisenvorsorge verwirklicht.

  • Über weite Strecken hat man im Dogonland keinen Mobilfunk-Empfang, wir sind arbeitsbedingt viel „in nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherten Gebieten“ unterwegs. Seit einem halben Jahr warten wir auf Satellitentelefone, um zumindest die technische Möglichkeit zu haben, bei Gefahr im Verzug in Kontakt zu treten (eigentlich Standard in internationalen Organisationen). Derweilen treiben wir uns unbehelligt im Busch herum.
  • Seit Januar arbeiten unsere Verantwortlichen in Bamako an einem Sicherheitskonzept fürs Dogonland. Gesehen haben wir noch nichts davon. Ist jetzt auch schon Wurscht, in einem Monat beginnt eh die Regenzeit, dann sind viele Pisten hier nicht mehr befahrbar und potentielle Entführer würden wie ihre potentiellen Opfer im Schlamm stecken bleiben. Eine Telefonkette, um uns gegenseitig zu informieren, haben wir uns mittlerweile selbst erstellt.
  • Die Anfrage, mit uns ein Sicherheitstraining mit dem Schwerpunkt Verhalten im Fall einer Entführung zu machen, wurde bis heute nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet. Unsere sozialen Kompetenzen wurden ja im Auswahlseminar gründlich geprüft, das wird schon reichen.
  • Mitte April erhielten wir per Mail eine explizite Warnung vor „geplanten Entführungen/Geiselnahmen im Raum Mopti und im Gebiet zwischen Mopti und der Grenze zu Burkina Faso“, also quasi vor unserer Haustür. Wir wurden alle „zu größter Aufmerksamkeit, Umsicht und Vorsicht“ in unserem Verhalten in den nächsten Tagen aufgerufen. Wir waren zum Beispiel an diesem Tag unbedarft Richtung Burkina Faso unterwegs, einmal sahen wir ein Militärfahrzeug, die Soldaten winkten uns freundlich zu. Wie hinlänglich bekannt, haben wir nicht jeden Tag Zugang zu unseren Mails, deshalb hatten wir mehrmals gebeten, uns in dringenden Fällen per Fax oder telefonisch zu verständigen…
  • „… meiden Sie nach Möglichkeit Orte, an denen „typischerweise“ westliche Ausländer vermutet werden“ hieß es weiter in dem Mail Mitte April. Typischerweise verbringe ich meinen Arbeitstag im Projektbüro, das ist in der ganzen Region bekannt. Soll ich also zu Hause bleiben? Aber typischerweise halten sich westliche Ausländer auch in ihren Wohnstätten auf, und das viele Stunden pro Tag und Nacht. Wo soll ich hin? Gut, im Februar wurden wir angewiesen, nicht nur einen Nacht- sondern auch einen Tagwächter anzustellen – mit der Ausnahme, dass EntwicklungshelferInnen mit Partnern nicht dazu verpflichtet sind. Sind also Ehepaare weniger gefährdet? Soll ein Partner immer zu Hause bleiben und nebenbei die Bewachung übernehmen? Oder ist ein Wächter eh nur ein legales Beruhigungsmittel und stellt keinen wirksamen Schutz dar?

Tja, ein professioneller Umgang mit Sicherheitsfragen ist ein anderer. Da haben uns die Deutschen schon überrascht, während ich ein solches Vorgehen jeder österreichischen Vertretung zugetraut hätte… Und was sagen überhaupt die Österreicher zu dem Thema? Diese warnen mit einem kleinen Unterschied:

„…Darüber hinaus wird derzeit vor allen Reisen in den Verwaltungsbezirk Mopti gewarnt (einschließlich Djenné und Dogonland) … Die Österreichische Botschaft Dakar kann in Not geratenen Österreichern, solange sie sich in den Gebieten aufhalten, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, wenn überhaupt, nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfestellung leisten.“

Sehr schlau! Mani pulite! Und so ungewohnt ehrlich, dass sie keinen Finger rühren werden… intrakulturelles Lernen ohne Ende.

Gibt es nun ein Risiko oder nicht? Wir sind gerne hier.

Teil des Sicherheitskonzepts: Unser Nachtwächter

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Die Dogon sind berühmt für ihre traditionellen Riten und Feste, die Erhaltung ihrer religiösen Vorstellungen und Mythen wird vor allem ihrem isolierten Lebensraum und ihrer einmaligen Natur-Bindung zugeschrieben. Wegen dieser Einzigartigkeit wurde das Dogonland 1989 von der UNESCO zum Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt.

Die Feierlichkeiten, Maskentänze und -läufe, denen wir bisher beigewohnt haben, sind ein wunderbares Erlebnis und das ganze Dorf hat seinen Spaß daran. Aber man muss sich auch bewusst sein, dass es sich zum Großteil um eine artifizielle und auf Touristen ausgerichtete „Bewahrung der Kultur“ handelt, nicht mehr und nicht weniger authentisch als ein Perchtenlauf, das Maibaum-Aufstellen oder ein Almabtriebsfest bei uns.

In einem tollen Buch (Ferdinando Fagnola: Voyage à Bandiagara, Milan Officina Libreria 2009) beschreibt der Autor, wie er 100 Jahre nach dem ersten Forschungsreisenden Desplagnes auf dessen Spuren durchs Dogonland reist. Er zeigt die Unterschiede zwischen den vor 100 Jahren fotografierten Gebäuden und den heutigen, zum Teil von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit wieder aufgebauten, auf. In einem Artikel beschreibt er, wie ein verlassenes Dorf in den 90er Jahren von zwei Brüdern wieder besiedelt und für die Touristen in Szene gesetzt wurde. In Reiseführern gilt dieses Dorf als besonders ursprünglich, weil dank seiner Abgeschiedenheit die animistische Tradition bis heute überdauern konnte, angeblich…

Eine rückwärtsgewandte Identität, wie sie im Dogonland von den Touristen gesucht und für die Touristen zur Schau gestellt wird, wird uns alle nicht weiterbringen. Aber schön iss es!

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